Kleine Geschichte: Das Land ohne Wege

„Der Krieg dauerte so lange, dass er nicht mehr hoffen konnte, das Vaterland wiede zusehen.“

Es war 1943, der kälteste Winter in den letzten vier Jahren. Herr Müller und seine Kollegen–Herr Fischer, Herr Abrecht und Herr Schneider—schliefen bei einer Feuer auf der Wiese in Frankreich.

Gestern kamen sie aus der Schweiz nach Lyon. Der Weg war schlammig, weil es in der Nacht regnete, aber nach Herr Müllers Meinung war es besser als die Wege nach Paris. Alle Wege waren von Zürich nach Paris wegen der Bombardierung seit Juli zerstört geworden. Die Ingenieure wollten innerhalb drei Wochen diese Wege reparieren und sie—die Panzerführer von Panzer-Gebirgs-Division Nr. 31—hatten ein bisschen frei Zeit vor ihrem Urlaub ans Meer des Normandys zu reisen.

Die Feuer war nicht so hell aber sie war warm. Auf der Feuer kocht Herr Müller eine Eisflasche mit wenig grünem Tee. Seine Wache war von zwölf Uhr bis drei Uhr, dann war Herr Fischer der letzte Mann des Wachdiensts.

Er glaubt, dass niemand so dumm sein kann, alleine gegen einen Panzer vorzugehen, aber Herr Fischer glaubt, dass man die verzwitfelte Franzosen unterschätzen nicht konnte. Die Franzosen überfielen deshalb immer in Gruppen und in der Dunkelheit, erklärte Fischer. Deshalb musste man immer die Anderen aufwecken, wenn er etwas hörte und man sollte auf keinen Fall über fünf meter von der Feuer wegging. Das war eine Regel im Krieg, wobei der nichtsahnende Einzelkämpfer tot gewesen wäre. Aber, Herr Müller war achtlos, weil niemand seit Monaten einen einzigen französischen Kämpfer in Lyon finden konnte.

Um ein Uhr hörte er einen Geräusch von kleinen Kieseln, die getreten wurde. Mit seiner Luger in der Hand schrie er in der Dunkelheit. „Wer is da?“ fragt er.

Es gab keine Antwort aber er glaubte, dass er jemanden in einer Fremdsprache hatte sagen hören.

Dann kam ein arisches Bauernmädchen mit graunen Augen und schönen Haaren an, welches bayerishen Akzent hat. „Grüß Gott!“ sie grüßte.

„Hmph! Gute Nacht. Wer sind Sie und woher kommen Sie?“

„Ich heiße Julia, eine Ärztin in der neben Stadt. Hier ist mein Ausweis. Ach! Können Sie bitte die Pistole auf mich nicht richten?“

„Sehr gut. Und was machen Sie hier am Ende der Welt?“

„Am Ende der Welt“, sie gluckste und erklärte: „Ich bin mit meinem Bruder zusammen, er stellte auch in der Stadt auf. Heute besuchte ich einen Patienten in Béligneux, sie war eine Kleinstadt östlich gelegen von hier. Mein Motorrad war kaputt bei einem Unfall. Bitte können Sie mir hilfen?“

„Und wo ist Ihr Motorrad?“

„Dort!“ zeigte sie auf der Dunkelheit.

„Wo?“ fragte er nochmals.

Nach der Frage kannte er nicht mehr die ganzen Einzelheiten. Er wurde auf den Kopf eingeschlagen. Wenn er aufwachte, war es am Morgen und er saß in einem fremden Zimmer mit einer einzigen eisen Tür.  Er wurde nicht gebunden oder er hast seine Pistole verloren. Seiner Kopf tat ihn weh und seine Kollegen wäre nirgendwo zu sehen.

Rückblickend sollte er die Regel besser gefolgt haben.

„Verdammt! Wo bin ich hier…?“ stöhnte er und öffnete er den eisen Tür.

Dann sah er einen ganzen Kleinestadt wurde verschandelt in dem Kreig; wenige Gebäude bestehen blieb. Einen Junge mit einem Gewehr, das war höher als der Junge, zielte ihn auf. „Julia“, schrie der Junge und dann auf Französisch sag er etwas mehr, den Herr Müller nicht verstehen könnte.

Julia lief aus anderen Gebäude und nochmals grüßte Herr Müller „Grüß Gott!“ in ihren bayerishen Akzent.

„Verdammt Gott!“ ächzte er. „Wo sind meine Freunde?“ fragt er.

„Mein herzliches Beileid. Ihren Freunde sind tot. Glücklicherweise habe ich Ihren Teeflasche hier.“

Sie gab ihm seinen Flasche, sie mit Blut rot färben wurde.

Er warf den Flasche hin und shrie „Was haben Sie gemacht!?“

„Was macht richtig“ sie antwortete.

Des Mädchens Behauptung zufolge, es gab einen Angriff von Frankreichs-Befreiungskämpfern—die Liberté—nachdem er ohnmächtig geworden war. Alle in seiner Gruppe hatten gefallen im Einsatz und er wurde erbeutet und nach Béligneux gebracht. Sie war keine Kämpferin von Dritte Reich noch Liberté. Sie war eine Ärztin der Menschens. Sie arbeitet in dem „Krankenhaus“, das durch Bombardierung teilweise verstört geworden, und im Moment diese Franzosen wäre ihren Patienten.

Herr Müller, sie sag, war auch einer Patient.

Aber nachdem er den blutroten Flasche gesehen hat, hörte Herr Müller keine Ausrede mehr. Er fiel das Mädchen an und sobald er tat, fund er sich gerungen nieder wurde, des Junges Gewehr auf seinen Kopf.

Fortsetzung folgt…

Short story: The land without roads

“The war has been dragging on for so long that he could not hope to see homeland ever again.”

It was 1943, the coldest winter in the last four years. Mr. Müller and his colleagues—Mr. Fischer, Mr. Abrecht, and Mr. Schneider—was sleeping next to a fire, in a plain in France.

They arrived in Lyon from Switzerland yesterday. The road was muddy due to a rain last night, however, Mr. Müller surmised it was still better than the roads to Paris. All the roads from Zürich to Paris had been destroyed in July’s bombing. The engineers wanted at least three weeks to repair these roads. They—the tank crew of the mountain-ranger-tank-division no. 31—had a bit of free time for a vacation on the beach of Normandy.

The fire was not very bright, but it was warm. Mr. Müller cooked a bottle of ice with some green tea on this fire. His watch started from 12AM to 3AM, then it was Mr. Fischer who took the last shift.

He supposed nobody could be dumb enough to attack a tank alone but Mr. Fischer argued that one could not underestimate the desperate Frenchmen. They knew, therefore, they always attacked in a group and in the dark, Mr. Fischer explained. That was why one must always wake up the others should he heard something, and he should, under no circumstances, go more than five meters away from the fire. That was the rule of war; the unsuspecting lone soldier was a dead soldier. Though, Mr. Müller remained indifferent since no one had seen any French soldiers in Lyon for many months.

At one o’ clock, he heard the noise of pebbles being stepped on. Armed with a Luger, he shouted in the darkness. “Who’s there?” he asked.

There was no answer but he thought that he heard someone speaking in a foreign language.

Then, an Aryan peasant girl with grey eyes and fair hair appeared, “God bless!”, she greeted in a distinct Bavarian accent.

“Hmph! Good night. Who are you and where did you come from?”

“My name is Julia, a doctor in the nearby city. Here’s my license. Ah! Can you please not point that pistol at me?”

“Very good. And what are you doing here in the middle of nowhere?”

“In the middle of nowhere,” she chuckled and explained: “I was with my brother, who also stationed in the city. Today, I visited a patient in Béligneux. It’s a small town east of here. There was an accident and my motorbike broke down. Can you help me?”

“And where’s your motorbike?”

“There,” she gestured into the darkness.

“Where?” he asked again.

Afterward, he could not recall the whole experience. He was struck in the head and when he came to, it was morning and he found himself sitting in a strange room with only one iron door. He was not bound but he had lost his pistol. His head hurt. His colleagues were nowhere to be seen.

In retrospect, he should have followed the rule better.

“Dammit! Where am I…?” he groaned and opened the iron door.

Then, he saw the entirety of a small town devastated by the war; very few buildings were left standing. A youngster aimed a rifle which was taller than the youngster himself at him. “Julia!” the youngster shouted and then spoke something Mr. Müller could not understand in French.

Julia ran out of another building and once again greeted Mr. Müller “God bless” in her Bavarian accent.

“Damn God!” he grunted, “Where are my friends,” he asked.

“My deepest condolences. Your friends are dead. Fortunately, I still have your tea bottle here.”

She gave him his bottle, which was stained red in blood.

He knocked away the bottle and shouted: “What have you done!?”

“What is right,” she answered.

According to the girl, there was an ambush by France’s liberation fighters—the Liberté—took place after he lost consciousness.  Everyone in his group was killed in action and he was captured and brought to Béligneux. She herself was no soldier for neither the Third Reich or the Liberté. She was a doctor of the people. She worked in the “hospital”, a building half destroyed in the bombing, and at the time these French were her patients.

Mr. Müller, she said, was also a patient.

Nevertheless, having seen the blood-red bottle, Mr. Müller could not hear any more excuses. He attacked the girl and, as soon as he did, found himself wrestled to the ground, the young man’s rifle at his head.

To be continued…

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